Bietet dein CDN-Anbieter die beste Qualität?

Du hast sicher schon gehört, dass Videomarketing gerade brandaktuell ist und der Trend überzeugende Statistiken vorweist, die man nicht mehr ignorieren kann. Und aus gutem Grund: Jeder, ob große Konzernen und Bildungsinstitutionen oder Communitys und Unternehmer, integrieren mit Bildern und Videos angereicherte Inhalte in ihren Websites. Das macht die Auswahl eines Content Delivery Network (CDN)-Anbieters hoher Qualität so wichtig.

Cisco schätzte zum Beispiel, das 2020 82 % des gesamten Verbraucher-Webtraffics aus Video bestand, während es 2015 noch 70 % waren. Dazu zeigt sich deutlich die aus dem Trend resultierende Gelegenheit, Videoinhalte in Einnahmen umzuwandeln, wie man an den aktuellen Statistiken sieht:

  • Video erscheint nun in 70˘% der oberen 100 Suchmaschinenergebnisse.
  • Kunden kaufen mit 64–85 % höherer Wahrscheinlichkeit, wenn sie zuvor ein Produktvideo angeschaut haben.
  • Mit einem Video ist es 50 Mal leichter auf Seite 1 bei Google gelistet zu werden.
  • Die Integration eines Videos auf einer Landing Page kann die Konversionsrate um 80 % erhöhen.

Während Breitband-Geschwindigkeiten jedes Jahr steigen und die Kosten, bildgewaltige Inhalte in HD-Qualität zu produzieren, selbst für Unternehmen mit den geringsten Budgets erschwinglich sind, werden superverlässliche Streaming-Kanäle zur Bereitstellung von Videoinhalten zu einer geschäftlichen Notwendigkeit und sind nicht länger ein optionales Nice-to-have.

Wie funktioniert ein CDN?

Der Zweck eines CDN besteht darin, Nutzern digitale Daten zu liefern. Obwohl sich das nach einer unkomplizierten Aufgabe anhört, ist es das in der Realität nicht. CDNs agieren global, übermitteln große Datenmengen und sind für das Streaming von Videos hoher Qualität unerlässlich.

CDNs bestehen aus einem kompletten Netzwerk von Servern, die auf mehrere Datenzentren oder auch an anderen Standorten über große Regionen hinweg verteilt sind. Diese Server verbinden sich zum einen miteinander und zum anderen mit dem Internet, um Inhalte zu liefern.

Einer der Vorteile, ein CDN einzusetzen, liegt in der Tatsache, dass Video ein sehr großes, datenintensives Format ist, das einige Server überwältigen kann. Sie umgehen dieses Hindernis durch Verteilen der Datenlast. Betrachte es einmal so: Statt dass Millionen Nutzer versuchen, eine Datei von einem einzigen Server abzurufen, leiten CDNs diese Nutzer an beispielsweise über 10.000 Server, verkürzen so Ladezeiten und Zwischenspeicherung (Buffering bzw. Puffern) und vermindern die Wahrscheinlichkeit, dass ein Server abstürzt.

Zudem ist anzumerken, dass ein CDN auf Grundlage von „intelligentem Caching“ funktioniert. Sofern es dir nicht bewusst ist, Caching heißt hier das Speichern mehrerer Kopien desselben Inhalts auf unterschiedliche Server. Der Vorgang kann auch das Routing eines Videostreams über lokale Server für Nutzer beinhalten, die sich an bestimmten Standorten konzentrieren, wie etwa solche, die ein Fußballspiel London oder Madrid anschauen.

Wähle einen Anbieter mit einem umfangreichen Netzwerk und einer weitreichenden Verteilung

Du kannst dabei unter vielen CDNs auswählen – Cloudflare, Fastly, KeyCDN, Akamai, Amazon CloudFront, und Google Cloud sind einige der bekannteren Anbieter. Viele dieser CDNs setzen hunderttausende Server in ihrem Netzwerk ein.

Je mehr Server, desto schneller und beständiger erfolgt die Lieferung der Inhalte an deine Kunden. Einfach gesagt, bedeuten mehr Server weniger Zwischenspeicherung, eine größere Redundanz und bessere Skalierbarkeit, um nur einige Vorteile zu nennen.

Ein weiterer Punkt ist der geografische Standort. Viele CDNs decken Nordamerika und Europa hervorragend ab, aber sind im Nahen Osten, Afrika und Asien weniger präsent. Wenn du eine Weltweite Abdeckung brauchst, suche nach einem CDN, dass die Gebiete bedient, in denen sich deine Kunden befinden.

Sind CDN Performance Checks einfach einzurichten und durchzuführen?

Wie bereits gesagt, liegt der primäre Nutzen eines CDN in der Fähigkeit, Inhalte schnell und effizient bereitzustellen. Die Mehrheit der Technologieunternehmen, darunter Google, Apple und Microsoft nutzen CDNs, um Verzögerungen beim Laden von Webseiten zu verringern. Sie können auch tief in die Tasche greifen, um sicherzustellen, dass sie die Performance erhalten, für die sie bezahlen. Aber wie kannst du sicher sein, dass du die Performance erhältst, die dir versprochen wurde?

Uptrends bietet ein kostenloses Tool für den CDN Performance Test, mit dem du Antwortzeiten, Verbindungsdaten, Header, Antwortgröße, Download-Zeiten an jedem von dir gewählten Checkpoint und mehr für jeden Standort messen kannst – und es liefert dir alles in einem ausführlichen Bericht. Wenn du das CDN Monitoring automatisierst, kannst du

  1. das CDN 24/7 überwachen – Verwende einen unserer Checkpoints, um dein CDN jede Minute und 24 Stunden am Tag zu prüfen.
  2. CDN-Endpunkte an Nutzerstandorten prüfen – Wenn ein Endpunkt nicht richtig funktioniert, werden dir die Ergebnisse in deinen täglichen Berichten angezeigt.
  3. täglich CDN-Berichte erhalten – Identifiziere Problemstandorte und Performance-Trends im Netzwerk deines CDN-Anbieters.
  4. Dashboards zu Verfügbarkeit und Performance anzeigen – Passe deine Dashboards an, um die Werte zu verfolgen, die dir wichtig sind. Wähle Diagramme und Tabellen, die deinen Bedürfnissen entsprechen.
  5. Warnmeldungen erhalten – Nutze SMS, E-Mail, Sprachnachrichten, Webhooks oder Integrationen in Tools wie PagerDuty und Slack.
  6. das CDN Monitoring mit deinem Verfügbarkeits-Prüfobjekt überwachen – Nutze das Verfügbarkeits-Monitoring, um dein CDN zu managen und erhalte einen Screenshot der Fehler, beispielsweise von einer fehlgeschlagenen Inhaltsprüfung.

Darüber hinaus liefert die Automatisierung deiner CDN-Überwachung wichtige Daten, die du deinem Anbieter bereitstellen kann, sollte es Schwierigkeiten mit der Performance geben.

Hat dein CDN alles fürs One-Stop Shopping?

Das ist für viele Kunden wichtig. Bietet dein CDN-Service zuverlässige Kontrolle, konsequente Sicherheit, Anpassungsmöglichkeiten und Analysen über eine benutzerfreundliche Plattform? Selbst große Anbieter wie Akamai sind dazu eventuell nicht in der Lage.

Wenn nicht, könnte es gut sein, nach einem OVP-CDN-Anbieter zu suchen. Ein OVP, also eine Online Video Platform, ist ein Dienst, der Live-Streaming- und On-Demand-Video hostet. OVPs können eine gute Wahl für Unternehmen sein, die OTT (Over-the-Top)-Videoinhalte bereitstellen müssen. Einige bieten geeignetere Funktionen als andere und einige sind erschwinglicher. Daher sollte man sich ein wenig umsehen.

Das CDN sollte umfassenden Kundenservice bieten

Wähle einen CDN-Service der einen reaktionsschnellen und kompetenten Kundendienst bietet, denn die Einrichtung eines CDN kann für erstmalige Nutzer verwirrend sein. Obwohl der Prozess heute leichter als früher ist, erfordert er dennoch etwas technisches Wissen. Du solltest vermeiden, dass sich ein technischer Fehler breit macht, du ihn aber erst bemerkst, wenn es zu Problemen bei der Übertragung von Videos kommt.

Achte auf diese Punkte, wenn du Angebote zum technischen Support vergleichst:

  • Inhouse, statt über ein Callcenter
  • Zusammengesetzt aus tatsächlichen Experten, nicht Kundendienstvertretern
  • Verfügbar 24/7
  • Tatsächlich verfügbare Chat- und E-Mail-Kontaktmöglichkeiten

Ist die Preisgestaltung transparent?

Ein CDN hoher Qualität sollte über erschwingliche und transparente Preise verfügen. Niemand mag versteckte Gebühren oder hölzernen Juristenjargon, der einen daran hindert, eine Kaufentscheidung zu treffen. Glücklicherweise folgen die meisten CDNs einem von zwei Preismodellen:

    1. Individuell ausgehandelte Verträge auf Grundlage deiner Bandbreite und Funktionsanforderungen. Die Preise können sich dennoch erheblich unterscheiden, sodass du eventuell erst bei Abo-Abschluss weißt, wofür du bezahlst.
    2. Der Preis stützt sich auf Verbrauch pro GB und sinkt in der Regel, wenn das Volumen steigt. Preise können sich regional unterscheiden. Amazons CloudFront fällt in diese Kategorie, genauso wie Microsoft Azure und viele andere CDNs.

Die Wahl eines CDN-Anbieters muss aber nicht übermäßig kompliziert sein. Aber einen zu finden, der deinem Geschäftsmodell und Budget entspricht, fällt sehr viel leichter, wenn du die richtigen Tools zur Verfügung hast und weißt, was CDNs dir in Sachen Performance bieten können.

Wenn du den für dich richtigen CDN-Anbieter ausgewählt hast, solltest du einen zuverlässigen Partner für die CDN-Überwachung einsetzen, um sicherzustellen, dass du die Performance erhältst, für die du zahlst. Starte noch heute das CDN Monitoring von Uptrends – 30 Tage kostenlos.